Video des Tages - Diablo 3 - Fehler 37 und 3006: Francis flippt aus

GAb 6/09|Michelbinge| LW-Verlag
Merstag, 19. Rethe 2009 | 50 Kupfer
 
 
 
Hochresistenter Pilz entdeckt!
Kundige und Ärzte sind ratlos!

Seit die Minen von Moria von den Zwergen wieder eröffnet wurden, strömen unzählige Abenteurer dort hin, um entweder die beeindruckenden Hallen einmal mit eigenen Augen zu sehen, oder um sich eine goldene Nase zu verdienen. Schliesslich gibt es dort noch sehr viel zu tun und an jeder Ecke findet man die besten Erze weit und breit.

Doch nun bedrohen nicht nur Orks die Zwerge und Helden in den Minen, sondern noch etwas anderes, nahezu unsichtbares. Es wird durch die Luft verbreitet, man kann sich nicht dagegen schützen und es raubt einem den Verstand. Die Rede ist von einer Sporenvergiftung, die schlimmer ist, als der Schimmelpilz in der Küche, wenn sie oft vergessen haben zu lüften. „Selbst Fusspilz ist angenehmer“, berichtet uns Euras Grünblatt, seines Zeichens Kundiger und spezialisiert auf Kräuter und sonstige Pflanzen. „Es ist ein Pilz, der uns sehr viel Mühe macht. Er ist nicht zu unterschätzen.“ Doch was genau ist so schlimm an diesem Pilz? Für gewöhnlich landen die meisten Pilze schliesslich in unserem Kochtopf und eine leckere Pilzpfanne verschmäht so schnell niemand. Euras Grünblatt weiss auch darauf eine Antwort:

„Der Pilz hat Teile der Minen vollkommen überwuchert und bei diversen Kreaturen zu Mutationen geführt. Schlimm genug, dass nun mutige Abenteurer dort unten hin uns wieder ihr Leben geben müssen, um grässlich entstellte Orks oder Trolle zu vernichten, aber nein, es kommt noch schlimmer.

Hält man sich zu lange in diesen Gebieten auf, kann es dazu kommen, dass auch andere von diesem Pilz die Sporen einatmen und diese sich dann im Körper festsetzen. Erste Anzeichen dafür sind ein vermehrter Husten und ein eingeschränktes Sichtfeld.“
Das klingt übel, aber noch nicht besonders schlimm, denken Sie, liebe Leser, nun sicherlich, doch warten Sie ab. Euras Grünblatt berichtet weiter:

„Das Schlimme an dieser Infektion ist, dass wir Kundigen absolut kein Mittel entdeckt haben, was bisher gegen diesen Pilz hilft. Die Verbreitung des Gewächses selbst ist genauso wenig aufzuhalten, wie die Infektion zu heilen geht. Wir sind einfach ratlos. Sicherlich fragen sich nun einige, wieso denn ein kleiner Husten und ein wenig schlechtere Sicht so schlimm sei, doch das sind nur die Anfangssymptome. Die Sicht wird von Mal zu Mal schlechter und der Husten stärker. Ausserdem ergreifen viele Abenteuer Wahnvorstellungen und merkwürdige Halluzinationen. Einer berichtete von einem gewaltigen Drachen, der ihn verschlingen wollte, ein anderer von einem Zwerg, der im rosa Tutu herumtanzte. Ersteres ist absolut unmöglich, bei letzterem sind wir uns noch nicht völlig sicher.
Auf jeden Fall führt es auf Dauer immer mehr zu Schwierigkeiten und die meisten Abenteurer stürzen sich dann freiwillig zu Tode. Ob dies eine weitere Wirkung des Pilzes an sich ist, oder ob sie einfach die Symptome des Infekts nicht mehr aushalten, ist ebenfalls noch nicht geklärt. Wir haben bisher noch keinen zu Tode Gestürzten befragen können.“

Nun, liebe Leser, das klingt überhaupt nicht gut. Was dagegen also tun? Vielleicht einfach die Minen von Moria meiden? Allerdings werden so sicher einige niemals den goldenen Wald sehen können, von dem so viel gemunkelt wird. Euras Grünblatt jedenfalls rät zur Meidung des Gebietes um die Überschattete Zuflucht und vor allem zum Unterlassen des Anpflanzens genau diesen Pilzes in den eigenen vier Wänden. Wer dennoch diese Ratschläge nicht befolgen will, oder kann, sollte zumindest über einen Atemschutz nachdenken. Dies kann zumindest ein wenig das Risiko, die Sporen einzuatmen, reduzieren.

Ich bedanke mich bei Euras Grünblatt, welcher weiterhin nach einem Heilmittel gegen die Pilzinfektion forscht und beende den heuten Artikel mit einem: „Wohl bekommts!“
(Neredas von den Stolzfussens)